RESTORATIVE CIRCLES KOMPAKT
Verändere, wie dein Team mit Konflikten umgeht.
2,5-tägiges Praxis-Training für Menschen mit Führungsverantwortung.
Lerne mit Restorative Circles einen klaren systemischen Prozess kennen, mit dem du Konflikte strukturiert begleiten, schwierige Gespräche ermöglichen und die Verantwortung bei den Beteiligten lassen kannst.
13.–15. November 2026, in Hamburg
Konflikte beginnen leise,…
Da sind erste Spannungen im Team, aber niemand spricht sie wirklich an. Schwierige Themen werden vermieden und alle hoffen, dass sich die Situation irgendwie von selbst beruhigt.
Irgendwann wird dann gesprochen, doch häufig nicht miteinander, sondern übereinander.
…und wenn sie laut geworden sind,…
Erste Allianzen schließen sich zusammen, Geschichten darüber, was eigentlich passiert ist (oder nicht passiert ist), verfestigen sich. Wer hat angefangen? Wer trägt die Schuld? Wer ist Täter:in, wer Opfer?
Und aus einem Konflikt der zu Beginn noch klein war, wird zunehmend ein Konflikt des ganzen Teams.
Das kostet Motivation und Zeit. Das erschwert eure Zusammenarbeit und bringt ganze Projekte in Gefahr.
…landen sie bei dir.
Von dir als Führungspersönlichkeit wird meist erwartet, dass du jetzt vermittelst, entscheidest, löst. Hauptsache das Team funktioniert (schnell) wieder. Und schön wäre auch, wenn alle im Team auch noch genau das bekommen, was sie gerne hätten.
Vielleicht fühlst du dich dann unsicher und fragst dich: Wann muss ich eingreifen? Was ist jetzt der richtige Schritt? Und wie verhindere ich, dass ich selbst Teil des Konflikts werde?
Gib die Verantwortung zurück ins Team.
Restorative Circles sind ein moderiertes Klärungsformat für Gemeinschaften, Teams und Organisationen.
Anders als bei Verfahren, die einen Konflikt vor allem zwischen einzelnen Konfliktparteien bearbeiten, können alle Menschen einbezogen werden, die vom Konflikt und seinen Auswirkungen betroffen sind. In einem geschützten und klar strukturierten Dialog geht es zunächst nicht darum, möglichst schnell eine Lösung zu finden. Stattdessen geht es darum, einander zu verstehen:
Was ist passiert und wie haben wir es erlebt?
Wer ist davon betroffen?
Was brauchen wir jetzt, damit es weitergehen kann?
Wer übernimmt welchen Beitrag?
Auf dieser Grundlage entwickeln die Beteiligten gemeinsam konkrete nächste Schritte und übernehmen Verantwortung für das weitere Miteinander.
Du musst den Konflikt nicht für dein Team lösen.
Was wäre, wenn du stattdessen einen Rahmen schaffen könntest, in dem die Beteiligten selbst wieder miteinander ins Gespräch kommen?
Einen Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven gehört werden, ohne entscheiden zu müssen, wer recht hat und wer schuld ist. Und in dem die Beteiligten gemeinsam herausfinden, was es braucht, damit Zusammenarbeit wieder möglich wird.
Genau hier setzen Haltung und Methode der Restorative Circles an.
So beginnt konstruktive Konfliktkultur.
Restorative Circles helfen nicht nur dabei, einen konkreten Konflikt zu bearbeiten. Sie machen einen anderen Umgang mit Konflikten erlebbar, eure konstruktive Konfliktkultur beginnt so zu wachsen.
✅ Miteinander statt übereinander reden.
✅ Verstehen statt vorschnell bewerten.
✅ Verantwortung statt Schuldzuweisung.
✅ Beteiligung statt Entscheidung über andere.
Die entscheidende Frage ist nicht, wie dein Team Konflikte vermeiden kann. Sondern wie ihr gemeinsam mit ihnen umgehen wollt.
Restorative Circles Kompakt
Lerne einen neuen Umgang mit Konflikten und nimm ein konkretes Framework mit.
Im dreitägigen Training lernst du die Haltung und den vollständigen Prozess der Restorative Circles kennen, und vor allem: Du erlebst und erprobst ihn selbst.
Du lernst, wie du einen sicheren Rahmen für schwierige Gespräche schaffst, Konfliktbeteiligte vorbereitest und einen Restorative Circle Schritt für Schritt begleitest.
Dabei geht es nicht nur um eine neue Methode. Du entwickelst einen anderen Blick auf Konflikte und bekommst ein konkretes Verfahren an die Hand, das du in deiner Organisation einsetzen kannst.
Drei Tage. Viel Praxis. Ein vollständiger Circle.
Im Kompakt-Training lernst du Restorative Circles nicht nur theoretisch kennen. Du erlebst den Prozess und probierst seine einzelnen Elemente aus. Im Laufe des Wochenendes führen wir gemeinsam einen Restorative Circle durch.
Du lernst:
✔ die Haltung und Grundprinzipien von Restorative Circles
✔ den Ablauf eines vollständigen Restorative-Circle-Prozesses
✔ wie du Vorgespräche mit den Beteiligten führst
✔ wie du einen Circle vorbereitest und einen sicheren Rahmen schaffst
✔ wie du auch bei Vorwürfen, starken Emotionen und unterschiedlichen Perspektiven im Dialog bleibst
✔ wie aus gegenseitigem Verstehen konkrete Vereinbarungen entstehen
✔ wie du den Prozess nach dem Circle weiter begleitest
Nach dem Training kennst du den vollständigen Prozess und hast das Handwerkszeug, um erste Restorative Circles selbst zu (co-) moderieren.
Konflikte führen, ohne sie für andere zu lösen.
Als Führungskraft trägst du Verantwortung für dein Team. Aber das bedeutet nicht, dass du jeden Konflikt selbst lösen musst.
Restorative Circles geben dir einen klaren Rahmen, mit dem du zwischenmenschliche Konflikte ansprechen und in einen strukturierten Dialog bringen kannst, ohne vorschnell Partei zu ergreifen oder selbst die Lösung vorgeben zu müssen. Du lernst, die Verantwortung dort zu lassen, wo sie hingehört: bei den Menschen, die am Konflikt beteiligt sind.
Das entlastet dich in deiner Führungsrolle. Und es stärkt gleichzeitig die Konfliktfähigkeit deines Teams. Denn deine Mitarbeitenden erleben:
✅ Wir können schwierige Dinge ansprechen.
✅ Unterschiedliche Perspektiven dürfen nebeneinander stehen.
✅ Wir sind selbst verantwortlich dafür, wie wir miteinander umgehen.
So wird Konfliktklärung zu einem Teil guter Führung und zu einem Baustein einer konstruktiven Konfliktkultur.
Muss ich dafür Konfliktprofi sein?
Nein.
Du brauchst weder eine Mediationsausbildung noch Vorerfahrung in professioneller Konfliktbegleitung. Hilfreich sind deine Erfahrung als Führungskraft, die Bereitschaft, die eigene Rolle in Konflikten zu reflektieren und die Neugier auf einen anderen Umgang mit schwierigen Situationen.
Wenn du bereits Erfahrung mit Coaching, Moderation, systemischer Beratung oder Konfliktklärung mitbringst, kannst du darauf aufbauen und Restorative Circles nach dem Training direkt in deine bisherige Praxis integrieren.
Mein Weg zu den Restorative Circles
Hi, ich bin Jochen.
Mein eigener Weg zu den Restorative Circles begann ebenfalls mit einem Kompakt-Training.
Direkt am Montag danach bekam ich eine Anfrage zur Begleitung eines Teamkonflikts. Ich entschied mich, das Gelernte direkt anzuwenden und führte einige Tage später bereits meinen ersten Restorative Circle durch.
Ich war so begeistert von dieser ersten Erfahrung, der Wirksamkeit und der Resonanz dieses ersten Circles, so dass ich wusste: Hier will ich noch tiefer einsteigen. Ich begann mich mit anderen Circle Facilitatoren zu vernetzen und absolvierte die vertiefende Ausbildung zum Conflict Culture Facilitator bei Hendric Mostert (restorative-circles.com).
Seitdem sind Restorative Circles zu einem festen Bestandteil meiner Arbeit geworden. Regelmäßig nutze ich das Format in Teams und Organisationen unterschiedlicher Branchen. Unter anderem und der Musik- und Kulturbranche, in Wirtschafts- und Sozialunternehmen.
In meinem früheren Berufsleben als Führungskraft und Projektleiter an der größten Musikschule Deutschlands, habe ich selbst erfahren wie Konflikte uns und unsere Leistung limitieren.
International anerkannt, praktisch erprobt.
Restorative Circles sind Teil der internationalen Restorative-Practices-Bewegung und werden in unterschiedlichen gesellschaftlichen und organisationalen Kontexten eingesetzt.
Die britische NESTA-Stiftung zählt die Restorative Circles weltweit zu den 10 wirksamsten sozialen Innovationen, die gleichzeitig den geringsten Einsatz von finanziellen Mitteln benötigen.
Termine, Ort & Kosten.
Termin:
13./14./15.11.2026
Zeiten:
Freitag 16:00 – 19:30, Samstag 09:30 – 17:00, Sonntag 09:30 - 16:00
Gruppengröße:
Max. 12 Teilnehmende.
Ort:
Hamburg-Altona
Teilnamebeitrag:
1450 €* regulär.
950 €* für Non-Profit Organisationen und Solo-Selbstständige.
Frühbucherpreis bis 30.09.2026:
1375 € regulär.
875 € für Non-Profit Organisationen und Solo-Selbstständige.
*Alle Preise netto, zzgl. 19% gesetzliche USt.
Du möchtest gerne teilnehmen, aber der Teilnahmebeitrag ist für dich aktuell nicht finanzierbar? Sprich mich gerne an. Wir schauen gemeinsam, ob wir eine Lösung finden.
Inklusive:
Ausführliches Handout
Getränke (Kaffee, Tee, Wasser)
Gesunde Snacks für zwischendurch
Gemeinsames Abendessen am Freitagabend
Anmeldung & Fragen
Du möchtest beim Restorative Circles Kompakt-Training dabei sein? Dann sichere dir deinen Platz und melde dich per E-Mail an.
Du bist noch unsicher, ob das Training zu dir und deiner Führungsrolle passt? Oder du hast Fragen zu den Inhalten? Schreib mir gerne eine E-Mail mit deinem Anliegen und deiner Telefonnummer. Ich melde mich zeitnah bei dir.
FAQs
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Ja. Restorative Circles Kompakt kann auch als Inhouse-Training gebucht werden. Gerne erstelle ich hierzu ein entsprechendes Angebot. Wende dich am besten direkt Mail an mich. reich@jochenreich.de
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Ja – das Training ist so aufgebaut, dass du den vollständigen Prozess kennenlernst, seine einzelnen Elemente praktisch erprobst und einen Restorative Circle selbst erlebst.
Nach den drei Tagen hast du damit das Handwerkszeug, um erste Circles selbst zu begleiten.
Wie sicher du dich dabei fühlst, hängt natürlich auch von deiner bisherigen Erfahrung mit Moderation, Führung und schwierigen Gesprächssituationen ab. Für komplexe oder stark eskalierte Konflikte ist es auf jeden Fall sinnvoll, zunächst gemeinsam mit einer erfahrenen Person zu facilitieren oder externe Begleitung hinzuzuziehen.
Das Kompakt-Training ist eine fundierte praktische Einführung, aber ersetzt keine vollständige Ausbildung z.B. zur Mediator*in.
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Ja – aber nicht immer.
Als Führungskraft bist du Teil des Systems und damit nie vollkommen neutral. Das muss nicht automatisch bedeuten, dass du einen Konflikt in deinem Team nicht selbst begleiten kannst.
Entscheidend ist, welche Rolle du im konkreten Konflikt spielst. Bist du selbst unmittelbar beteiligt, gibt es starke Abhängigkeiten oder ist der Konflikt bereits weit eskaliert, kann eine externe Begleitung sinnvoll sein.
Im Training beschäftigen wir uns deshalb auch mit der Frage, wann du selbst einen guten Rahmen für einen Restorative Circle schaffen kannst, und wann es besser ist, die Begleitung abzugeben.
Auch das gehört zu einem kompetenten Umgang mit Konflikten: nicht jeden Konflikt selbst lösen zu müssen, sondern einschätzen zu können, was die Situation gerade braucht.
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Restorative Circles eignen sich besonders für Konflikte, bei denen die zwischenmenschliche Ebene und die Beziehungen der Beteiligten betroffen sind. (Und das ist meistens der Fall, auch bei vermeintlich “reinen Sachthemen”.)
Menschen fühlen sich nicht gehört oder ungerecht behandelt. Vertrauen ist verloren gegangen. Es haben sich gegenseitige Zuschreibungen oder Allianzen gebildet. Gespräche drehen sich im Kreis oder werden ganz vermieden. Die Zusammenarbeit leidet – und der eigentliche Anlass des Konflikts ist manchmal längst nicht mehr das größte Problem.
Genau hier können Restorative Circles ihre Stärke entfalten: Sie schaffen einen Rahmen, in dem unterschiedliche Perspektiven gehört, Auswirkungen verstanden und Beziehungen neu geklärt werden können.
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Restorative Circles sind besonders stark auf der zwischenmenschlichen Ebene. Und diese Beziehungsebene spielt in Konflikte fast immer (auch) eine Rolle.
Aber nicht jedes Problem in einem Team ist ein Beziehungsproblem.
Wenn es vor allem darum geht, Strukturen zu verändern, Zuständigkeiten zu klären oder Entscheidungen zu treffen, ist ein Restorative Circle nicht unbedingt das passende Format. Er ersetzt weder eine notwendige Führungsentscheidung noch einen Strategie- oder Organisationsentwicklungsprozess.
In der Praxis hängen beide Ebenen allerdings häufig zusammen: Unklare Rollen oder ungünstige Strukturen können Konflikte auslösen, und diese Konflikte können wiederum Beziehungen beschädigen.
Dann gilt es, beides auseinanderzuhalten: Was müssen wir auf der strukturellen oder strategischen Ebene verändern, und was braucht es zwischen den beteiligten Menschen?
Für die zweite Frage können Restorative Circles dann wieder ein ein sehr wirksamer Rahmen sein.
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Nein. Du brauchst weder eine Mediationsausbildung noch Erfahrung in professioneller Konfliktbegleitung.
Das Training richtet sich an Menschen mit Führungsverantwortung, die einen konstruktiven Umgang mit Konflikten in ihren Teams ermöglichen möchten. Deine Erfahrungen aus dem Führungsalltag bringst du bereits mit und genau daran können wir im Training anknüpfen.
Wenn du bereits Erfahrung mit Coaching, Moderation, systemischer Beratung oder Konfliktklärung hast, ist das natürlich hilfreich. Voraussetzung ist es aber nicht.
Wichtiger ist deine Bereitschaft, die eigene Rolle in Konflikten zu reflektieren, und eine Neugier darauf, Konflikte einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.